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Unser Sportlerheim kann für Ihre Familien- oder Vereinsfeier mit bis zu 30 Personen von April bis Oktober gemietet werden.
Parkplätze sind ausreichend vorhanden.

 

Anfragen richten Sie bitte an
Norman Schwarz
Tel. 01727045314
stellv. Bürgermeister

Zeittafel zur Geschichte Crimlas :

 

18.10.1287 wurde die Siedlung, das einstige "Crimelin" erstmals erwähnt. Als Zeuge wurde "Cunradus de Crimelin", Chorherr im Kloster Mildenfurth genannt. Es war eine sorbische Ansiedlung, die nur aus dem Gut entstanden war.Nach der Rückkehr der deutschen Stämme wurde die Ansiedlung einem Lehensherren übergeben.Der Name kommt aus dem Sorbischen "grimati", was soviel heißt wie "donnern". Dem Gut wurden in den folgenden Jahrhunderten die Rechte eines Rittergutes zuerkannt, womit die Besitzer, die freien Herren, in den Ritterstand gelangten.
1525 Der Bauernkrieg. Von den 5 Dörfern im Amtsbezirk Weida gehörte auch Crimla zu denen, welche von Sühnemaßnahmen verschont blieben, weil sich das Dorf an den Erhebungen der Bauern nicht beteiligt hatte.
1546 Erste Erwähnung von 6 Hausbesitzern. Also 259 Jahre nach der ersten Erwähnung der Siedlung, werden erstmals "6 Hausbesessene" genannt. Die Erbauung der Tagelöhnerhäuser erfolgte erst ab 16. Jahrhundert. Die Häuser wurden in einer planlosen Ordnung erstellt, so daß das Dorf bis heute noch keine eindeutige Siedlungsform darstellen kann. So wurde schon damals von einem haufendorfartigen Gutsweile gesprochen. Da die Übergabe von Grund und Boden nur als Lehen erfolgte, machten sich die Hausbesitzer für immer der Herrschaft zum Untertan.
1551 Nachdem Crimla bisher zur Kirche Veitsberg gehörte, wurde der Ort nun dem neu gegründeten Pfarramt Sirbis zugeschlagen.
1573 Erbregister Lipman von Welnitz übergibt Crimla an Heinrich von Zettwitz. Die Siedlung war ein reußisches Lehen der Herrschaft Gera, lag aber im Bereich des Amtes Weida.
1576 Das Rittergut Crimla erhält die niedere Gerichtsbarkeit
25.06.1605 Rückgabe der Gerichtsbarkeit vom Amt Weida als Obererbgericht
20.08.1649 Frondienstvergleich-diese Akte ist durch die Einwirkungen des 2. Weltkrieges verloren gegangen
1797 Ruhrepedemie im Lande. Vom 26. Juli -15.Oktober 1797 verstarben im Dorf 14 Menschen
27.02.1804 Frondienstvergleich der 3 Gebrüder von Koppenfels mit den Besitzern von 12 frondienstpflichtigen Häusern
11.10.1806 Französische Truppen ziehen durch Crimla
01.02.1826 Aufhebung des Gesindezwangsdienstes im Dorfe
1839 Zur Wasserversorgung für das obere Dorf wird vom Rittergut ein Teich neben dem Hause von Pabst angelegt
25.04.1848 Die Vergabe der Schankberechtigung im Dorf wird vom Rittergut unentgeltlich an die Gemeinde abgetreten
17.03.1849 Verordnung über die Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit im Lande und danach Aufhebung des Gerichtes in Crimla
23.03.1849 Aufhebung des Frondienstes im Dorf
10.05.1854 Erstmalige Verpachtung des Gemeindeschankes
1866 Einquartierung preußischer Truppen auf dem Durchmarsch im Krieg gegen Österreich
1872 Schwarze Blattern fordern in der Zeit vom 10.Januar - 17.Juni 1872 sieben Opfer
1874 Gründung des Männergesangsvereins
13.11.1886 Pachtvertrag mit dem Rittergut über einen Bauplatz für ein Spritzenhaus
1890 Gründung der Gesellschaft "Saxonia"
1912 Bau der Wasserleitung
1912 Gründung des Turnvereins in der damaligen Gemeindeschenke bei Halbauer
1914-1918 1. Weltkrieg, 15 Männer aus dem Dorf kehren nicht wieder zurück
1921 Das Dorf wird an das elektrische Netz angeschlossen
1922 Gründung des Gemeinnützigen Schrebergartenvereins
1923 Beginn mit dem Bau des Sportplatzes durch die Gesellschaft "Saxonia"
April 1945 Amerikanische Truppen ziehen im Dorf ein
01.07.1945 Sowjetische Truppen lösen die amerikanischen ab
12.06.1953 Die LPG "Ernst Thälmann" (Typ III) wird gegründet
1959 Mit Hilfe der Einwohner wurde eine Konsum-Verkaufsstelle mit Selbstbedienungseinrichtung erbaut
Nov.1959 Durchführung der 1. Dorffestspiele
1984 Ein neues Feuerwehrgerätehaus wurde errichtet
1989-1990 Bau einer neuen Trinkwasserleitung
1991 Bituminöser Ausbau der Ortslage
1996/97 Fertigstellung des Kultursaales Crimla
2001 Die Dorfgestaltung führt sich fort mit dem Um- und Ausbau des Gemeindezentrums
 
Quellennachweis:
700 Jahre Crimla - Der Weg eines Dorfes von 1287 bis 1987 Helmut Weiser, Siegmar Goldhardt, Gerd Renner Crimla 1987

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