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Autofahrer und Radfahrer aus unserer Gegend haben dieser Tage bestimmt
aufmerksam auf Kröten und andere Lurche auf den Straßen geachtet.
Grund hierfür ist die Wanderung der Kröten zu ihren Laichgebieten ab
März bis etwa Ende April.
Besondere Vorsicht ist hier in der Nähe von Seen, Teichen und Tümpeln
geboten und zwar auf der Ortsverbindungsstraße Wolfsgefärth nach
Sirbis am Bach entlang.
Weltweit ist jede dritte Amphibienart vom Aussterben bedroht. Die
Bestände an Fröschen,Kröten und Molchen gingen in den vergangenen
Jahren kontinuierlich zurück. Als Hauptursache gilt die Zerstörung der
Lebensräume der Tiere.
Hier bei uns ist zwar die prozentuale Zunahme der Erdkröte zu
verzeichnen, allerdings bei totalem Ausfall von Grasfrosch, Moorfrosch
sowie Kamm- und Fadenmolch, Wasserfrosch, Berg und Teichmolch.
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An der Wanderstelle in Sirbis wurde erneut ein Rekord der
Individuenzahl der Erdkröte von über 4000 Tieren gezählt.
Besondere Probleme bereitet zunehmend die Tatsache, dass der etwa 450
m lange und 50 cm hohe Absperrzaun mit den alle 25m eingegrabenen
Fangeimern als Spielplatz von Kindern benutzt wird. Auch Erwachsene
sind der Meinung man muss dort mal Hand anlegen - Eimer entfernen,
umschütten, bis zum Tod von einzelnen Tieren. Normalerweise werden die
Tiere gezählt, über die Straße getragen und wieder ausgesetzt, wo sie
dann zu den Teichen wandern.
Im Ergebnis ist damit die Auswertung der Anzahl der Tiere zu niedrig
und ungenau, was damit wiederum die Rückschlüsse auf die Population
verfälscht.
Es ist auch unverständlich, warum gerade in den diesjährigen 4 Wochen
die Wiese, als Durchzugsgebiet zweimal gedüngt werden muss.
Wir sollten zu mindestens als Landbewohner begreifen lernen, dass das
Sterben mit Amphibien und den Bienen beginnt, sich damit aber Fauna
und Flora zu Ungunsten von uns Menschen
verändert.
Frank Bonitz
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